Wein trinken für Anfänger: Die 3 wichtigsten Tipps

wein

Tipps zum Wein trinken

In vino veritas …

… und wie man mit den richtigen Tipps den Weinkonsum noch steigern kann. Das erfahren Sie heute in unserem Blog-Post. Denn Wein ist nicht gleich Wein. Ein dunkler Rotwein harmoniert z.B. besonders gut bei einem zarten Stück Wild, während ein leichter Roter ein saftiges, blutiges Rindersteak abrundet.

Die Feinheiten machen eben den Unterschied.

Doch wenn man bisher nur wenig mit Wein und seiner ganz eigenen Kultur in Kontakt gekommen ist, hat man noch viel zu lernen. Damit mit beim Weingenus auch eben dieser im Vordergrund steht und man nicht Angst vor dem großen Wein Faux Pax haben muss, helfen wir mit drei schnellen und hilfreichen Tipps für das Wein trinken.

Was gut aussieht, muss nicht gut sein

Auch beim Weinkauf entscheidet das Auge mit und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Hersteller auf attraktive, ansprechende und zum Kauf animierende Etiketten.

Doch ein hübsches Label täuscht so manchmal über die in der Falsche befindliche Weinqualität hinweg. Oft neigt der unwissende Weintrinker zu Beginn seiner aufflammenden Leidenschaft dazu, zur falschen Flasche, mit dem verlockenderen Etikett zu greifen. Damit beim nächsten Kauf zum Füllen des Weinkühlschrank auch zum richtigen Qualitätswein gegriffen wird, hilft die in Deutschland vorherrschende Kategorisierung.

Demnach wird deutscher Wein in vier unterschiedliche Qualitätskategorien eingeteilt: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und schließlich Prädikatswein.

Diesen Kategorien werden die Weingüter Deutschlands zugeordnet. Hier entscheidet Bodenbeschaffenheit, Sonnenzeit, Regenfall und weitere Faktoren darüber, in welcher Kategorie ein Weingut mit seinen Beeren eingeordnet wird.

Tafelweine müssen über ein Minium von 8,5 Promille Alkohol enthalten sowie ihr Säuregehalt 4,5 g / Liter entsprechen muss. Damit ist der Tafelwein der leichteste Wein für den eigenen Weinkühlschrank erhältlich.

Landweine werden in lediglich 5 Weinregionen hergestellt. Sie weisen einen leicht erhöhten Promillegehalt von 9,0 Promille auf. Landweine sind besonders trockene Weine, gelegentlich aber auch als halbtrockene Varianten erhältlich.

Qualitätsweine gelten als besonders voll und intensiv in ihrem Bouquet. Sie gibt es von trocken bis süß.

Prädikatsweine gelten als die qualitativhochwertigsten Weine. Es sind die einzigen Weine, die ohne Zuckerzusatz hergestellt werden und somit als besonders rein angesehen werden.

In der Regel wird ein jeder Wein so hergestellt, dass er innerhalb von zwei Jahren auch konsumiert wird.

Was uns Rebsorte, Weingut und Jahrgang verraten

Das Weingut gibt uns Aufschluss über das Anbaugebiet und die Lage der Weintrauben.

So können wir u.a. erfahren, ob die Trauben in einem milden oder exotischem Klima gereift sind, wieviel Sonne sie pro Tag erhalten und auf welchem Bodengrund sie wachsen.

Die Rebsorte weist auf Qualität und Geschmack des Weins hin. Beliebte, bekannte und verbreitete Rebsorten sind Merlot, Riesling, Pinot Noir, Chardonnay oder Müller-Thurgau.

Die Region gibt auch Aufschluss über den Zusammenhang von Preis und Qualität. So besitzt ein Bordeaux aus Frankreich zu vier Euro eine andere Qualität als ein spanischer Wein der selben Preisklasse.

Generell ist jeder Wein, sein Geschmack und seine Qualität stark vom Wetter beeinflusst. Je mehr Sonne eine Traube erhält, desto voller, reifer und intensiver ist sie in ihrem Aroma. Stammt der Wein demnach aus einem sonnenreichen Jahr, so wird er voller in seinem Bouquet schmecken als selber Wein aus einem regenreichen Jahr.

Weiß, Rot oder Rose?

Back to the Basics: Wer Wein kaufen und genießen möchte, wird in den Regalen auf weiße, rote und rosefarbende Weine treffen.

Doch worin unterscheiden sie sich eigentlich?

Grundsätzlich gilt der Weißwein als sehr leichter und angenehmer Wein, wohingegen der Rotwein als vollmundig, schwer und intensiv in seinem Geschmack beschrieben wird.

Grund hierfür liegt im unterschiedlichen Herstellungsprozess der beiden Weintraubensorten. Denn bei der Herstellung eines guten Glases Rotweins wird die ganze Traube, samt Schale verarbeitet, während bei der Herstellung von Weißwein lediglich mit dem Fruchtfleisch und Saft gearbeitet wird.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass bei der Herstellung von Rotwein Maische entsteht, bei der Weißweinherstellung jedoch direkt mit dem Most weiter gearbeitet werden kann. Zur Herstellung beider Weinvariationen werden sowohl rote wie auch weiße Trauben verwendet.

Der Rose allerdings wird ausschließlich aus roten Weintrauben hergestellt. Farblich wird der Unterschied aber nur dadurch erreicht, dass der Most wesentlich früher von den Traubenschalen getrennt und weiterverarbeitet wird. Dieser Prozess nimmt übrigens auch Auswirkungen auf den Geschmack.

Fazit: Mit ein wenig Know How, ist man auf der sicheren Seite

Wein ist keine Wissenschaft für sich, sondern vielmehr in einigen wenigen Schritten schnell und einfach begreifbar.

Doch die Weinkultur ist umfangreich und bietet ausreichend Raum sich weiter und intensiver zu informieren. Dazu werden Weinkurse auf ausgezeichneten Weinhöfen und Gütern angeboten. Auch kann man sich unabhängig über einzelne Weingüter, ihre Weine und besonderen Charakteristika informieren.

Wer will, der kann zum Weinprofi werden. Für den Anfänger reichen unsere drei Tipps zum Wein trinken, um auf den vollen Genuss eines Fläschchen Weins aus dem Weinkühlschrank zu kommen.

Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie.

(Visited 111 times, 1 visits today)

Empfehlungen zu Weinklimaschränken



Hat dir der Artikel gefallen?



1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Stimmen, durchschnittlich: 5,00 von 5 Sternen)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Top